Reinigung

Schmutzige Polster enthalten Bakterien, Schimmel und Milben und sie riechen unangenehm. Deshalb müssen Polster nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in der Tiefe zuverlässig gereinigt werden.


Wenn Sie eine Nasenreinigung von uns durchführen lassen biete Ihnen das folgende Vorteile:

  • kein Aufräumen der Möbel erforderlich
  • keine Wasserränder
  • keine Verfärbungen oder Wellenbildung
  • Belebung der natürlichen Farben
  • umweltfreundliche Reinigung
  • biologisch abbaubar

Die Reinigung ist ohne Risiko und kann beliebig oft wiederholt werden, ohne dass Polster Schaden nehmen.

 

Polstermöbel Allgemein

Polsterwaren sind alle gepolsterten Sitz- und Liegemöbel, alle Kissen für Polstermöbel sowie die gepolsterten Teile von Möbeln nach RAL 439 A 2. Zu unterscheiden sind die Produktgruppen nach Art der Polsterung, Art der Verwendung, der Polsterhöhe sowie Art der Federung.

Das Polsterhandwerk stützt sich auf eine Handwerkstradition von hohem technischem Niveau. Wechselnde Formen und die Entwicklung neuartiger Werkstoffe erfordern jedoch eine permanente Anpassung an Polstertechnik und Material. Die klassische Art des handwerklichen Aufbaus mit Holzgestell, Einzelfedern und losen Füllstoffen reduziert sich immer mehr auf Aufarbeitung oder Restaurierung und wurde durch die Vorfertigung leichter Gestelle, passender Federelemente und industriell hergestellter Füllstoffe den Anforderungen für die Herstellung hochwertiger Industrieprodukte angepasst. Die Polstermöbelindustrie arbeitet heute nicht nur nach ästhetischen und funktionalen Aspekten, sie berücksichtigt auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse auch wichtige ergonomische Grundsätze. Polsterwaren für den privaten und besonders auch für den Objektbereich sind durch ein extrem hohes Anforderungsprofil gekennzeichnet. Neben der Ästhetik spielen die Funktionen eine größere Rolle und sind ein entscheidendes Kaufkriterium, worauf die Industrie mit einer großen Palette vielseitig einzusetzender Funktionsmöbel mit vielfältig veränderbaren Details reagiert, wie z. B. verstellbare Sitz- und Liegepositionen, ausziehbare und höhenverstellbare Sitze und Rücken etc.

Polstermöbel sind in der Regel Mittel- und Blickpunkt des modernen Innenraumes. Es liegt daher nahe, dass die Optik eine entscheidende Rolle spielt. Darüber hinaus sollte jedoch gerade bei Polstermöbeln neben dem Design und dem jeweiligen Modetrend auf die tatsächlich bestehenden Bedürfnisse, also auf den Gebrauchsnutzen geachtet werden. Wichtige Kriterien für ein gutes Sitzmöbel sind unter Berücksichtigung der Ergonomie zunächst die richtigen Proportionen, wie Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenhöhe, Neigungswinkel und Sitzgefälle; darüber hinaus die richtige Konstruktion, Polsterung, Sitztechnik und der Bezugstoff. Schließlich spielen auch die sonstigen Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften bei der Beurteilung des Anforderungsprofils eine mitentscheidende Rolle. Von zunehmender Bedeutung ist die Funktionalität, die auch kleinere Räume berücksichtigt. Auch im Hinblick auf die wünschenswerte Langlebigkeit sollten hochwertige Polstermöbel sowohl augenblickliche Bedürfnisse befriedigen wie auch jene, die sich im Laufe der Jahre verändern können. Weitere Kriterien sind Wohnhygiene, Umweltverträglichkeit, umweltgerechte Herstellung und Recyclingfähigkeit.

 

Schnittmodel

Position (1) zeigt das aus Hartholz bestehende Blindholzgestell mit einer hochwertigen Gestellverleimung

(2) und zusätzlicher Dübelverbindung. Der Gestellaufbau garantiert eine statische Punktbelastung von ca. 350 kp. 
In (3) ist die Rückenfederung mit Elastikgurten (oder Schlangenfedern) zu erkennen. 
Zum Schutz der Polsterung wird das Grundpolster (4) mit Vlies und Watte abgedeckt. 
Die Armauflagen (5) werden aus mehrschichtigen Schaumstoffen mit hohen Raumgewichten gepolstert.
Die beidseitigen Armlehnenkerne (6) bestehen aus Verbundschaum.
Die Kanten der Lehnen sind in Form eines verstärkten Bourlays mit Façon (7) ausgebildet. 
Die Sitzfederung besteht aus einem komfortablen Federkern mit spezieller Drahtverstärkung in den Randzonen (8). 
Exakt aufeinander abgestimmte Maße der Sitztiefe, Höhe, des Sitzgefälles und der Rückenneigung gewährleisten den ergonomisch optimalen Sitzkomfort. 
Bolzen (9) sorgen für festen und sicheren Sitz der Füße. 
Bei Verwendung von Veloursstoffen in W-Bindung sollte die Verarbeitung (10) in Richtung des Flors von oben nach unten sowie von hinten nach vorn erfolgen. 
Position (11) zeigt die Backen .
Position (12) läßt die mehrschichtig aus verschiedenen Schaumstärken und Härten bestehende Grundpolsterung erkennen. 
Eingebaute Nierenstützen (13) in Verbindung mit dem Sitz bieten den angestrebten anatomisch richtigen Sitzkomfort. 
Der Sesselabschluß (14) wird meistens mit Fransen gefertigt (nicht eingezeichnet).
Die aus Schlangenfedern bestehende Unterfederung des Sessels (15) mit Klapperleinen und Wattefilz oder Sisalmatten abgedeckt.