Fliesenreinigung


Steinreinigung:
Die Reinigung erfolgt mit der Einscheibenmaschine oder dem Hochdruckgerät. Je nach Steinart werden Reinigungsmittel mit basischen oder sauren Zusätzen verwendet.

Oberflächenvergütung:
Vergütungen von Materialien sind alle Maßnahmen, welche die natürlichen Eigenschaften hinsichtlich Belastbarkeit und Verlängerung der Nutzungsdauer unterstützen und verbessern, ohne dass dabei die Materialeigenschaften verfälscht werden oder ein irreversibler Akt gesetzt wird. Wenn dem noch Wasserabweisende Maßnahmen folgen, wird das Steinkonservierung genannt.

Porenschließen:
Füllen von feinsten Klüften und Rissen im Stein mit Kunstharz. So, dass Wasser nicht eindringen kann. Soll Wasserschäden und Ausblühungen hintanhalten. Diese Maßnahme ist nicht wieder rückgängig zu machen, also irreversibel.

Beschichten:
Boden wird ganzflächig mit einer Schutzschicht überzogen, vergleichbar dem Lackieren von Parkettböden. Veranlassung für so eine Maßnahme ist ein zu weicher Stein, welcher vor Verkratzen geschützt werden soll. Gerade solch weiches Gestein ist meist sehr wasserdampfdurchlässig und darauf angewiesen atmen zu können. Leichtfertiges Beschichten mit herkömmlichen Produkten ohne Kenntnis der Bausubstanz und möglicher drohender Langzeitfolgen (Ausblühungen, Migration) nimmt leider überhand. Als Alternative kommt fallweise eine atmungsaktive Beschichtung in Frage.

Schützen
Sie Ihre
Fugen
  Helle Fugen erhalten Sie sich durch eine Tiefenreinigung & Imprägnierung.


Hydrophobieren:
wasserabweisend ausrüsten, Fleckenstopp. Imprägnieren mit Kieselsäureester, so dass der Wassertropfen nicht verrinnt, sondern stehen bleibt. Früher wurden Steinböden zu diesem Zweck geölt oder gewachst. Dampfdurchlässigkeit bleibt erhalten. Unterhaltsreinigung muss darauf abgestimmt werden.

Verkieseln Steinkristallisation:
spezielles Verfahren für polierte kalkhaltige Steinböden. Der obersten Schicht werden die verschmutzten Kalziummoleküle entzogen. Dosiert sauer ausgelöst. Deren Stelle nehmen Fluate (Salze der Kieselsäure) ein. Diese sind beständiger gegen Säuren und härten den Stein aus. Diese Maßnahme ist sowohl abrasives Reinigen als auch ein Poliervorgang. Es kommt zu einer kristallinen Ausrichtung der obersten Schicht, der Boden ist wieder sauber und seidenmatt glänzend.
Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden.

Farbvertiefen: Nassoptik: Stein erhält dadurch dauerhaft ein intensiveres Farbspiel.

Schleifen: anschleifen mit Diamantscheiben verschiedener Körnung, Grob bis Fein, um Kratzer und Riefen auszuschleifen. (Gerät auch für Stiegen vorhanden)

Polieren: Oberfläche wird verdichtet und geglättet. So, dass einfallendes Licht gleichmäßig im selben Neigungswinkel zurückgeworfen wird. Hierbei kommt es nicht wie beim Schleifen auf die Härte des Werkzeuges an. Im Gegenteil, das kann schon mit weichen Stoffpads erreicht werden.

Mattieren: gezieltes Zurücknehmen von Hochglanz