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Anilinleder sind durchgefärbte Leder ohne Oberflächenpigmentierung. Das Leder ist offenporig. Feuchtigkeit dringt sofort in das Leder ein und dunkelt es. Die Vorteile sind ein angenehm warmer Griff und eine schöne Struktur. Der Nachteil ist die Empfindlichkeit. Anilinleder werden mit der Zeit glänzender, es kommt leicht zu Flecken, und es bleicht schneller aus. Wichtig: Nur ein von Anbeginn durchgeführter Schutzauftrag schützt vor Flecken. Bereits eingezogene Flecken lassen sich meist ohne einen Fachbetrieb nicht mehr entfernen. Daher ist die Prävention sehr wichtig.
| Schäden, die wir als Fachbetrieb wieder korrigieren können: |
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| extrem verblichen |
verblasst aufgefrischt
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eingezogene Fleckenränder |
sehr speckig |
Fettflecken und Fettstellen Ein häufiges Phänomen bei meist offenporigen Glattledern (Anilin- und Semianilinleder) ist das Auftreten von dunklen Fettflecken im Kopf- und Armlehnenbereich. Dieses tritt i.d.R. nach 5 bis 10 Jahren auf. Über viele Jahre nimmt das Leder Hautschweiß und Fette auf. Diese werden vom Leder nach und nach absorbiert. Diese optisch sehr unschönen Flecken lassen sich mit eigenen Mitteln nicht vollständig entfernen. Sie können dieses Leder nur von einer Fachwerkstatt bearbeiten lassen. Das Leder wird dann entfettet und neu nachpigmentiert.
| Schäden, die wir als Fachbetrieb wieder korrigieren können: |
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| leichter Fleck |
Grenzbereich
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Fachbearbeitung sinnvoll |
nur durch Fachbetrieb |
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