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Wollteppiche
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Unter den Naturfaserböden bildet die Gruppe der Wollfaserböden den größten Marktanteil. Bis die aus geschorenen Tierhaaren gewonnenen Fasern die gewünschten Eigenschaften zur Herstellung eines Wollteppichbodens besitzen, durchlaufen diese eine Kette von Behandlungsschritten. In einigen Fällen erhalten Wollteppichböden auch einen Anteil an Kunststofffasern, bzw. Kunststoffzwischenschichten. |
Kommt ein SBR-Schaumrücken (SBR = Styrol-Butadien-Latex) zum Einsatz, besteht die Möglichkeit, dass ein typischer Kunstharzgeruch von manchen Menschen als störend empfunden wird. Einige Hersteller setzen hier einen unbedenklicheren Juterücken ein. Empfindliche Menschen sollten außerdem prüfen, ob eine Allergieneigung gegen Tierhaare besteht.
Um das Wollmaterial vor Insektenbefall zu schützen, werden oft insektizide Mittel wie Pyrethroide aufgebracht.
Wollteppiche sind wärmedämmend, raumklimaregulierend, haltbar und pflegeleicht. Eine positive Empfehlung unter ökologischen Gesichtspunkten ist dem Wollteppichboden daher zuzusprechen. Der Interessent ist somit gut beraten, bei der Auswahl sein Augenmerk auf einen geprüften Belag zu richten, welcher die geforderten Eigenschaften, die an ein Naturprodukt wie Wollteppiche gestellt werden, auch erreicht.
Qualität - Handwerk Die Teppichknüpfkunst Tibets hat eine Tradition, welche ca. 900 Jahre zurückreicht. Jeder Teppich entsteht in reiner Handarbeit. Deshalb besitzen sie alle den Charme eines unverwechselbaren Einzelstücks. Behutsam werden die Wollfäden mit einem "bürstenähnlichen" Werkzeug auseinandergezogen, die einzelnen Fasern in eine Fliessrichtung gekämmt und auf dem Spinnrad zu Faden gesponnen. In kleinen Mengen wird die Schurwolle nach alten Rezepturen im Kupferkessel aufgekocht und gefärbt. Anschliessend werden die gefärbten Wollmassen zum Trocknen an die Sonne gelegt. Nach handgezeichneten 1:1-Knüpfvorlagen werden die Muster exakt koloriert. Zugleich wird in anstrengenden Auf-und Ab Bewegungen der Webstuhl mit Baumwollfäden gleichmässig und massgenau bespannt. Die tibetischen Schlingknoten stellen eine wahre Knüpfkunst dar und beruhen auf alte Traditionen. Die Arbeit am Webstuhl verlangt viel Konzentration und grosse Fingerfertigkeit. Grosse Teppiche werden von mehreren KnüpferInnen gefertigt. Damit die Oberfläche glatt wird, werden die Farben mit grossen Reliefscheren getrennt und die Musterungen betont. Die natürliche Handwäsche und Veredelung verleiht dem wertvollen Stück den letzten Schliff.
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