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Teppichboden (Auslegeware)
Der Teppichboden ist zu einem wichtigen Gestaltungsmittel der modernen Wohnungseinrichtung sowie zu einem bedeutenden textilen Bauelement im Objektbereich geworden. Das umfangreiche Angebot reicht von guten Gebrauchsteppichen bis zu luxuriösen, komfortablen Qualitäten für den Wohnbereich sowie objektgeeignete, strapazierfähige, stuhlrollengeeignete Beläge in hochwertigen, auf den jeweiligen Einsatz abgestimmten Qualitäten.
Beschichtung
Beschichtung eines Tufting-Teppichbodens in schematischer Darstellung mit Träger, Einbindung und Glattschaum.  Schnittbild durch einen 1-chorigen Ruten-Noppenteppich, 2-schüssig. Zu sehen sind: 1 Rute 2 Füllkette 3 Oberschuss 4 Unterschuss 5 Bindekette sowie 6 die in Schlaufen gelegte Polkette. 
Teppichboden und Umwelt
Alle umweltrelevanten Themen werden in der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GuT) unter gesundheitlichen und ökologischen Aspekten im Interesse einer optimalen Verbraucheraufklärung behandelt. Das TFI (Deutsches Teppich-Forschungsinstitut e.V.) und andere anerkannte europäische Forschungsinstitute überprüfen dabei das Vorhandensein von Schadstoffen, Emissionen und geruchsbildenden Komponenten. Die Analysen stellen sicher, dass Verbraucher Schadstoffen wie Pentachlorphenol, Formaldehyd, Pestiziden, Butadien oder Vinylchlorid nicht ausgesetzt werden. Außerdem ist sichergestellt, dass Asbest und leichtflüchtige Fluorchlorkohlenwasserstoffe auch in Zukunft bei der Teppichboden-Produktion keine Verwendung finden.
Zu dem Aufgabenbereich der GuT gehört neben der Kontrolle der Produktion und der Produktionsanlagen die Optimierung des gesamten Produktlebenszyklus »Teppichboden«. Hierzu werden umfangreiche Forschungsprojekte durchgeführt. Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Entsorgung zeigen, dass aus auf Erdöl basierenden Rohstoffen hergestellte Teppichböden ein Zwischendepot für Energie sind. Es wurde belegt, dass textile Bodenbeläge bei der thermischen Verwertung im Vergleich zu anderen Brennstoffen, die als Energiequelle genutzt werden, die besseren Emissionswerte aufweisen. Bei der Entsorgung von Teppichböden erfolgt das thermische Recycling durch Verbrennung bei gleichzeitiger Energie (Wärme)-Rückgewinnung. Diese Methode ist optimal, wenn die Anteile brennbarer (organischer) Stoffe in der Teppichware erhöht werden. Im Handel gibt es bereits Teppichbodenqualitäten, bei denen der (anorganische) Füllstoff durch organische Vliese ersetzt wurde.
Die Alternative zur thermischen Verwertung sieht die GuT im Materialrecycling. In enger Zusammenarbeit mit den Rohstofflieferanten wird an realistischen Lösungen gearbeitet. Des Weiteren hat die GuT ein Projekt zur Entsorgungslogistik initiiert, das zum Ziel hat, in den nächsten Jahren ein flächendeckendes System für die Entsorgung alter Textilbeläge beim Privathaushalt und die Weiterleitung an einen Verwerter zu entwickeln. Back-to-root-Recycling, (CRE), Down-Cycling, RECAM, (Recycling), Thermisches Recycling, (Umweltfreundlicher Teppichboden).
Sisalteppiche
Die rustikalen Bodenbeläge aus Sisal zeichnen sich durch hohe Verschleißfestigkeit und leuchtende Farben aus. Sie wirken klimaregulierend, sind antistatisch, schmutzabweisend, leicht zu reinigen und immun gegen Mottenfraß.
Durch extreme Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit eignen sich Sisalteppiche auch für die Verwendung im Freien. Herstellung häufig in Bouclé-Technik durch Verwendung stärkerer Kett- und dünnerer Schussgarne.
Objektware in Ripsbindung. Obermaterial aus 100 %

Schnittbild Beidseitig verwendbarer, boucléartig gewebter Sisalteppich mit: (A) Effektkette, (B) strammer Kette, (C) Oberschuß und (D) Unterschuß.

Kokosteppich Kokos-Teppich, gewebt in Rips-Technik, 58 % Kokos, 42 % Sisal, 400 cm Lieferbreite.

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