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Kork Gewonnen wird Kork aus der unterschiedlich dicken Rinde der Korkeiche (Quercus suber), die vornehmlich in Portugal, Süd-Spanien und Teilen Algeriens vorkommt.
Die Schälung erfolgt erstmals im 25. Lebensjahr des Baumes, bevor dieser dann im Rhythmus von etwa 9 bis 11 Jahren in behutsamer Handarbeit «geerntet» werden kann, und das etwa 200 Jahre lang. Die Rinde wird zu Granulat zermahlen und unter Zusatz von Bindemitteln unter hohem Druck und Hitze gepresst. Kork selbst ist eines der reinsten Naturprodukte. Die Zellwände des Korks sind weder für Flüssigkeiten noch für Gase durchlässig. Das Material ist sehr leicht, elastisch, dehnbar und hitzbeständig. Aufgrund der geringen Wärmeleitzahl eignet sich Kork hervorragend zur Wärmedämmung, ist ein schalldämmender Baustoff, antistatisch und verrottungsfrei und somit ein hochaktueller Bodenbelag, der im gesamten Wohnbereich, d.h. auch in Küche und Bad sowie öffentlichen Gebäuden, z.B. Kindergärten und Büros, seinen Einsatzbereich findet. Weil er aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, ist Kork ein äußerst umweltfreundlicher Bodenbelag.
Das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kork-Verband e.V. und dem ECO-Umweltinstitut in Köln neu geschaffene «Gütesiegel Kork» garantiert eine wissenschaftlich abgesicherte Kontrolle des Endproduktes bezüglich seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften und bietet Sicherheit für Handel und Verbraucher. Es gilt zunächst nur für Korkparkett und ist speziell auf diese Produktgruppe zugeschnitten. Der Kork-Verband und das ECO-Umweltinstitut haben als nächste Ziele die Prüfungen von verwandten Produkten, z.B. Kork-Fertigparkett, und Zusatzstoffen, z.B. Kleber, in Erwägung gezogen, womit der Werkstoff Korkparkett für den Innenausbau von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, Verarbeitung und Nutzung bis zur Entsorgung unter ständiger Kontrolle wäre.
Einschichtige Beläge (auch als Korkparkett bezeichnet), sie bestehen aus hochkomprimiertem Presskork, der auf einen Träger mit Nut und Feder aufgebracht ist.
Zweischichtige Beläge Auf den Träger aus Korkparkett wird ein Holz- oder Rohkorkfurnier kaschiert. |
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Die Herstellung der Platten sollte im Sinne der ISO bzw. DIN 9002 erfolgen, bei denen gesundheitsschädigende Lösemittel, wie Formaldehyd und Toluol, ausgeschlossen sind. Die Qualität einer Korkplatte als Bodenbelag richtet sich nach Materialstärke und Raumgewicht. Die Mindeststärke beträgt 3,2 mm, in der neuen EN 12 104 wird die Mindeststärke mit 4 mm angegeben.
Ausführung: Naturbelassen, vorversiegelt oder mit transparenter PVC-Beschichtung. Um Korkbeläge gegen vorzeitige Abnutzung zu schützen, sollte man sie auf jeden Fall versiegeln. Neben den Naturfarben gibt es Korkbeläge heute auch in weiß, eierschalfarben, türkis, grün, rot, blau oder grau bis hin zu anthrazit.
Eigenschaften: Elastizität, Wärme- und Trittschalldämmung, hoher Gehkomfort, druckunempfindlich, relativ fleckempfindlich, nicht sehr abriebfest. Einsatz: Wohnbereich.
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